Kreditportfoliomodelle

Erfolgreiches Kreditportfoliomanagement erfordert die fundierte Kenntnis der Portfolio-Einzelkomponenten sowie der Mechanismen ihres Zusammenwirkens. Dabei ist die Risikomessung auf Portfolioebene (ökonomisches Kapital) eine maßgebliche Säule.

Nicht nur die hohe Volatilität der verschiedenen Modelltypen und die starke Abhängigkeit von abstrakten Modellannahmen (Treiber der Default- und - teilweise indirekt - der Assetkorrelationen) haben in jüngerer Vergangenheit zu einer gewissen Skepsis bezüglich der Weiterentwicklung von Kreditportfoliomodellen beigetragen. Die Verwendung von schwer zu bewertenden Instrumenten der  Diversifizierung befördern diese Verunsicherung zusätzlich. 

Da die Effekte in Säule I keine Berücksichtigung finden, werden der Erkenntnisgewinn und die Steuerungsverbesserung durch eine eigene Messung häufig unterschätzt. Sowohl ökonomisch als auch regulatorisch (vgl. z.B. Änderungen der MaRisk bzgl. Konzentrationsrisiken und Prüfungspraxis) bietet eine solche methodisch-prozessuale Überwachung und Steuerung dennoch einen realen Mehrwert.

Ihr Weg zu einem wertorientierten Portfoliomanagement  

Sobald die Messergebnisse einzelnen Geschäfts- bzw. Krediteinheiten zugeordnet werden können, ist – durch die Verknüpfung der Risikobetrachtung mit einer an der Rechnungslegung orientierten Ertragsberechnung – der Weg zu einem wertorientierten Portfoliomanagement mit folgender strategischer Stoßrichtung frei. 

  • Verringerte Ertragsvolatilität
  • Verbesserte externe Kommunikation
  • Effektivere Geschäftsfeldsteuerung und Ressourcenallokation
  • Verbesserte strategische Planung
  • Wertorientierte Vergütungssysteme

Bis hin zum aktiven wertorientierten Portfoliomanagement besitzt SKS auf allen methodischen Ebenen umfangreiche Erfahrungen. Dabei unterstützen wir Sie von der Strategieanalyse über die Konzeption bis zur technischen und prozessualen Umsetzung und Implementierung.